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	<title>Revolutionäre Alternative RT</title>
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	<description>&#34;Wo der Staat anfängt, hört das Individuum auf.&#34; - Michail Bakunin</description>
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		<title>Freiraumdemo am 26.05.2012 &#8211; Reutlingen Hbf</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 17:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadtverwaltung greift selbstverwaltetes Jugendzentrum in seiner Existenz an! Mit Hilfe des Gewerberechts versucht die Stadtverwaltung die Zelle in die Mangel zu nehmen. Wir sind aber weder eine Discothek noch eine Gaststätte und schon gar kein profitorientiertes Gewerbe!!! Wir sind ein unkommerzielles, selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum, in welchem seit über 40 Jahren wichtige Jugend-, Kultur- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://http://kulturschock-zelle.de/demo/"><img src="https://kulturschock-zelle.de/demo/wp-content/uploads/2012/03/Webbanner_600x100.gif" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Stadtverwaltung greift selbstverwaltetes Jugendzentrum in seiner Existenz an!</strong> Mit Hilfe des Gewerberechts versucht die Stadtverwaltung die Zelle in die Mangel zu nehmen. Wir sind aber weder eine Discothek noch eine Gaststätte und schon gar kein profitorientiertes Gewerbe!!! Wir sind ein unkommerzielles, selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum, in welchem seit über 40 Jahren wichtige Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit organisiert und gelebt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind nicht durch einen Verwaltungsakt der Stadt entstanden und werden auch auf keinen Fall durch einen solchen verschwinden!!!</p>
<p>Solidarität ist unsere Waffe gegen Bürokratie und Intrigen der Verwaltungsapparate!!!!</p>
<p>Deshalb werden wir laut und rufen zu einer großen Freiraumdemo in Reutlingen auf!!!</p>
<p>Wir wollen zeigen, wie wichtig Freiräume und selbstverwaltete Projekte für uns sind und wie viele dahinter stehen!!! Wir sind viele und wir lassen uns nicht klein kriegen!!!</p>
<p>Kommt alle am 26.5.2012 nach Reutlingen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="http://kulturschock-zelle.de" href="http://kulturschock-zelle.de">&gt;&gt; Kulturschock Zelle </a><br />
<a title="http://kulturschock-zelle.de/demo/" href="http://kulturschock-zelle.de/demo/">&gt;&gt; Demo Website</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>07.04.12 &#124; Naziaufmarsch in Esslingen &#124; Gemeinsame Zugfahrt RT/TÜ</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 06:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den 7. April haben Nazis aus der Region um Stuttgart einen Doppelaufmarsch in Esslingen und Göppingen angekündigt.  Eine Nazi-Anmeldung in Esslingen ist bereits bestätigt. Genauere Infos dazu sind noch nicht bekannt. Den geplanten Naziaktivitäten werden wir mit direktem Protest und einem antifaschistischen Aktionstag antworten. Anlaufpunkt wird eine Kundgebung am Esslinger Bahnhof sein. Geimeinsame Zugfahrten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/04/DB_Winter_ddp_Michael_Urban1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-288" title="DB_Winter_ddp_Michael_Urban" src="https://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/04/DB_Winter_ddp_Michael_Urban1-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Für den 7. April haben Nazis aus der Region um Stuttgart einen Doppelaufmarsch in Esslingen und Göppingen angekündigt.  Eine Nazi-Anmeldung in Esslingen ist bereits bestätigt. Genauere Infos dazu sind noch nicht bekannt. Den geplanten Naziaktivitäten werden wir mit direktem Protest und einem antifaschistischen Aktionstag antworten. Anlaufpunkt wird eine Kundgebung am Esslinger Bahnhof sein.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Geimeinsame Zugfahrten</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Treffpunkt für eine gemeinsame Zugfahrt ab Reutlingen/Tübingen:</strong><br />
Samstag | 7. April | 8:00 Uhr | Tübingen Hauptbahnhof, Gleis 1<br />
Samstag | 7. April | 8:15 Uhr | Reutlingen Hauptbahnhof, Gleis 1</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ab 10:00 Uhr | Esslingen Bahnhofsvorplatz<br />
</strong>Infopoint mit aktuellen Infos zu den Naziaktivitäten<br />
Ab 11:00 Uhr: Kundgebung mit Reden, Musik und Infopoint</p>
<p style="text-align: justify;">Vor kurzem veröffentlichten Nazis auf einem extra eingerichteten Blog kurze Mobilisierungshinweise zu den Aufmärschen, die unter dem Motto &#8220;Gegen Kapitalismus und Zeitarbeit!&#8221; stattfinden sollen. Als unterstützende Gruppen wurden die &#8220;Autonomen Nationalisten Göppingen&#8221;, der &#8220;NPD Kreisverband Göppingen&#8221;, das &#8220;Infoportal Schwaben&#8221;, sowie die &#8220;AG Leonberg&#8221; und die &#8220;AG Rems-Murr&#8221; aufgeführt. Passend zu den vergangenen Aktionen der Nazis aus diesem Spektrum, zu denen in erster Linie intern mobilisiert wurde, ging die Online-Mobilisierung schnell wieder offline.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen und Einzelpersonen rufen wir dazu auf, dem Aktionismus der regionalen Nazis endlich einen Dämpfer zu verpassen und ihren Aktionen <strong>einen offensiven antifaschistischen Widerstand entgegenzusetzen</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgangspunkt für die Gegenaktionen am Samstag wird eine antifaschistische Kundgebung am Esslinger Bahnhof sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier wird es ganztägig aktuelle Infos zum Stand der Naziaktivitäten und die Möglichkeit zum Zusammenkommen geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt zum nächsten offenen Treffen des &#8220;<strong>Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region</strong>&#8221; an diesem <strong>Donnerstag</strong>, den 5. April<strong> um 19:00 Uhr</strong> im <em>Linken Zentrum Lilo Herrmann</em> (Böblingerstr. 105, 70199 Stuttgart), um die Aktionen am Samstag noch gemeinsam durchzusprechen und zu planen.</p>
<p style="text-align: justify;"> <strong><br />
Auf geht&#8217;s &#8211; Kein Naziaufmarsch ohne konsequente Anwort!<br />
Für einen starken antifaschistischen Widerstand!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritik an der Kritik zu UmsGanze</title>
		<link>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/03/28/kritik-an-der-kritik-zu-umsganze/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anarchie/Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Texte/Theoretisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 16.12.2009 wurde auf der Infoseite „Tueinfo“ eine Kritik am Theorieansatz von „Ums Ganze“ veröffentlicht. Dazu wollen wir mit dem folgenden Text Stellung nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Mittwoch, den 16.12.2009 wurde auf der Infoseite „Tueinfo“ eine Kritik am Theorieansatz von „Ums Ganze“ veröffentlicht. Dazu wollen wir mit dem folgenden Text Stellung nehmen.</p>

<iframe src="http://docs.google.com/viewer?url=http://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/03/Kritik-an-der-Kritik-zu-UmsGanze.pdf&hl=de&embedded=true" class="gde-frame" style="width:100%; height:500px; border: none;" scrolling="no"></iframe>

<p class="gde-text"><a href="http://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/03/Kritik-an-der-Kritik-zu-UmsGanze.pdf" target="_blank" class="gde-link">Download (PDF, 396.16KB)</a></p>
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		<item>
		<title>Bus aus RT/TÜ zur M31 in Frankfurt &#124; Mobilisierung &amp; Kartenverkauf</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 08:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird einen Bus von RT/TÜ nach Frankfurt zur M31 Demonstration geben. Fahrkartenpreis: Normal: 16,00 € Solid: 18,00 € (gerne auch mehr) Mobiveranstaltungen/Kartenverkauf: Mi, 14.03.2012   –  20:00 Uhr – Epple (Tübingen) Vortrag über den Hintergrund der Demonstration sowie Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend. Do, 15.03.2012 –  21:00 Uhr – Zelle (Reutlingen) Vortrag über den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird einen Bus von RT/TÜ nach Frankfurt zur M31 Demonstration geben.</p>
<h4>Fahrkartenpreis:</h4>
<ul>
<li><strong>Normal:</strong> 16,00 €</li>
<li><strong>Solid:</strong> 18,00 € (gerne auch mehr)</li>
</ul>
<h4>Mobiveranstaltungen/Kartenverkauf:</h4>
<ul>
<li><strong>Mi, <span style="text-decoration: underline;">14.03.2012</span>   –  <span style="text-decoration: underline;">20:00 Uhr</span> – Epple </strong>(Tübingen)<strong><br />
</strong>Vortrag über den Hintergrund der Demonstration sowie Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend.<strong></strong></li>
<li><strong>Do, <span style="text-decoration: underline;">15.03.2012</span> –  <span style="text-decoration: underline;">21:00 Uhr</span> – Zelle </strong>(Reutlingen)<strong><br />
</strong>Vortrag über den Hintergrund der Demonstration sowie Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend.<strong></strong></li>
<li><strong>Sa, <span style="text-decoration: underline;">17.03.2012</span>   –  <span style="text-decoration: underline;">20:00 Uhr</span> – Zelle </strong>(Reutlingen)<strong><br />
</strong>Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend.<strong></strong></li>
<li><strong>Do, <span style="text-decoration: underline;">22.03.2012</span> –  <span style="text-decoration: underline;">21:00 Uhr</span> – Zelle </strong>(Reutlingen)<strong><br />
</strong>Vortrag über den Hintergrund der Demonstration sowie Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend.<strong></strong></li>
</ul>
<p><strong>Jeden Donnerstag            –         Hausbar &#8211; Lu15 </strong>(Tübingen)<br />
Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend.<strong><br />
Jeden Mittwoch      –         Hausbar &#8211; Schelling </strong>(Tübingen)<br />
Fahrkartenverkauf über den ganzen Abend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fahrkarten via E-Mail buchen:</h4>
<p>Gerne könnt ihr die Fahrkarten auch über: <a title="Mail@antifa-reutlingen.com" href="mailto::Mail@antifa-reutlingen.com">Mail@antifa-reutlingen.com</a> buchen. Dafür brauchen wir folgende Infos:</p>
<ul>
<li>Wieviele Karten?</li>
<li>Zu welchem Preis?</li>
<li>Ein Pseudonym pro Karte.</li>
<li>Eine Kontakt E-Mail Adresse für jede Karte.</li>
<li>Einen Termin für die Übergabe der Karte und des Geldes. (Bevorzugt irgendwo in RT/TÜ)</li>
<ul>
<li><em>Wir bitten um Verständnis, dass wir wegen der Kalkulation nur bis zum 23.03.2012 Karten via E-Mail Buchung entgegen nehmen können.</em></li>
</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h1>Aufruf</h1>
<div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus<br />
</strong> <strong>31. März 2012 | march31.net</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in der EU, ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf mehr „Wettbewerb“ und einen brutalen Sparkurs, um das „Vertrauen“ und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine bessere Gesellschaft!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Krise hat System<br />
</strong>Die kapitalistische Globalisierung der vergangenen Jahrzehnte hat die Konkurrenz der Unternehmen und Standorte intensiviert. Alle führenden Industriestaaten haben ihre Märkte umfassend dereguliert. Sie haben soziale Sicherheiten gestrichen, öffentliche Güter privatisiert, die Rechte von Lohnabhängigen beschnitten und soziale Kontrollen verschärft, im Interesse eines möglichst ungehinderten kapitalistischen Wachstums. Doch selbst in Europa, auf der Sonnenseite dieses weltweiten Systems, wird unser Leben von Jahr zu Jahr unsicherer, und die soziale Spaltung nimmt zu. Diese Entwicklung belastet alles: wie wir lernen, wie wir arbeiten, wie wir mit einander umgehen. In den sogenannten „aufstrebenden Märkten“ herrscht ohnehin eine permanente soziale Krise: Enteignung und skrupellose Ausbeutung mit staatlicher Rückendeckung, für ein nationales Wachstum das nur Privilegierten zu Gute kommt. Die neoliberale Transformation hat auch die Finanzmärkte überkochen lassen. Ob DotCom-Boom, Immobilienfonds oder Derivatehandel – seit Jahren platzen die Spekulationsblasen, auf jeden Boom folgt ein Einbruch. Schuld daran sind nicht „Gier“ und „Korruption“ einer kleinen Elite, wie viele glauben. Schuld ist die alltägliche Profitlogik, der wir alle unterworfen sind, ob wir wollen oder nicht. Doch diese Verhältnisse sind von Menschen gemacht und können daher auch von uns verändert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das EU-Regime knacken<br />
</strong> 2011 ist die europäische Schulden- und Währungskrise eskaliert. Einige Staaten stehen vor dem Bankrott, und gefährden damit den Euro. Vordergründig haben diese Staaten „über ihre Verhältnisse gelebt“, und gelten jetzt als „Schuldensünder“. Mit dem Versuch über Schulden kapitalistisches Wachstum anzustoßen, taten sie was alle tun, nur weniger erfolgreich. Ihre Unterstützung durch die Europäische Zentralbank (EZB) und den milliardenschweren „Rettungsfonds“ ESM ist an rücksichtslose Auflagen gebunden. Eine europäische „Schuldenbremse“ soll „die Märkte beruhigen“, natürlich zu Lasten der Lohnabhängigen und Erwerbslosen. Private Profite werden dagegen nicht angetastet. Ähnlich ergeht es den ost- und südosteuropäischen Beitrittskandidaten, die von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu umfassenden Kürzungen und Privatisierungsprogrammen genötigt werden. All das soll das krisenträchtige Wettbewerbsregime der EU schützen, und natürlich die Ansprüche der dominanten Ökonomien Kerneuropas: Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs konnten ihre Interessen fast ungehindert durchsetzen. Kein Zweifel, in vielen Ländern gab es heftigen Protest. Allerdings traten dabei die großen nationalen Gewerkschaften als Schützer ihrer Standortinteressen auf, und forderten allenfalls soziale Trostpflaster. Gleichzeitig sind jedoch überall Basisinitiativen entstanden, um die eigene politische Ohnmacht zu überwinden – hieran gilt es anzuschließen. Denn wenn sich etwas ändern soll, müssen wir selbst dafür sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unser Leben in unsere Hände<br />
</strong>Die europäische Krisenpolitik ist so spekulativ wie es der Kapitalismus immer war. Denn schärferes Sparen gefährdet die ökonomische Stabilität genau so wie Wachstum auf Pump. Es gibt im Kapitalismus keinen sicheren Weg, nur permanentes Krisenmanagement. Sollen wir unser Leben dafür verschwenden? Besser wir kämpfen gemeinsam gegen das Diktat des Kapitalismus, und organisieren uns endlich europaweit. Der Europäische Aktionstag am 31. März 2012 ist dafür ein erster Schritt. Unsere Demonstrationen in Griechenland, Spanien, Deutschland anderen europäischen Staaten sind mehr als ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität. Sie sind schon jetzt Teil einer europaweiten Diskussion und Vernetzung. Wir laden alle emanzipatorischen Initiativen ein, diesen Prozess mit zu gestalten. Wir müssen uns außerhalb der staatstragenden Institutionen organisieren, und einen langen Atem haben. Obwohl die Krise in den europäischen Ländern oft sehr unterschiedlich verläuft, haben wir ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kapitalismus nicht retten, sondern überwinden. Wir widersetzen uns nationaler Interessenpolitik und nationalistischer Krisenideologie. Die Verteidigung bestehender sozialer Rechte ist wichtig, aber unsere Perspektive muss weiter sein. Wir müssen die fatalen Zwänge des Kapitalismus brechen. “Echte Demokratie”, wie sie in vielen Protesten gefordert wird, das geht nur ohne Kapitalismus, ohne Staat und ohne Nationalismus!</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>BASICS Reutlingen &#124; &#8220;Rechte in Baden Württemberg&#8221; &#124; 21.03.2012 &#8211; 19:00 Uhr &#124; Zelle RT</title>
		<link>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/03/14/basics-reutlingen-rechte-in-baden-wurttemberg-21-03-2012-1900-uhr-zelle-rt/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 08:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann: 21. März 2012 Uhrzeit: 19:00 Uhr Wo: Zelle Reutlingen Thema: &#8220;Rechte in Baden-Württemberg&#8220; Rechte in Baden-Württemberg Allerlei Rechtes im Ländle In der ehemaligen Republikaner-Hochburg Baden-Württemberg haben in den letzten Jahren extrem rechte Parteien an der Wahlurne keine großartigen Stimmgewinne einfahren können. Trotzdem gibt es im Südwesten eine umtriebige und breit aufgegliederte extrem rechte Szene. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wann: </strong>21. März 2012<br />
<strong>Uhrzeit: </strong>19:00 Uhr<br />
<strong>Wo: </strong>Zelle Reutlingen</p>
<h3>Thema: &#8220;<strong>Rechte in Baden-Württemberg</strong>&#8220;</h3>
<p>Rechte in Baden-Württemberg<br />
Allerlei Rechtes im Ländle</p>
<p style="text-align: justify;">In der ehemaligen Republikaner-Hochburg Baden-Württemberg haben in den letzten Jahren extrem rechte Parteien an der Wahlurne keine großartigen Stimmgewinne einfahren können. Trotzdem gibt es im Südwesten eine umtriebige und breit aufgegliederte extrem rechte Szene. Diese besteht u.a. aus Parteien, &#8220;Kameradschaften&#8221;, Vereinen, Verlagen, Versände oder Bands. Diese führen ein Dasein weitgehend unbeobachtet von der kritischen Öffentlichkeit. In eigenen Subkulturen entstehen neonazistische und zumeist jugendliche Parallelgesellschaften, die einen ausfasernden Rand aufweisen. Von diesen Strukturen gehen tagtäglich Gefahren für Menschen aus, die nicht in das neonazistische Weltbild passen. So wären im April 2011 fast fünf Jugendliche in Winterbach durch einen Brandanschlag getötet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Als stärkste extrem rechte Partei versucht die neonazistische NPD eine führende Rolle in der Szene einzunehmen. Immerhin verfügt die NPD über den mitgliederstärksten Landesverband ihrer Jugendorganisation, der &#8220;Jungen Nationaldemokraten&#8221; (JN), in Ba-Wü. Doch wie stehen in der Neonazi-Szene NPD und die sogenannten &#8220;Freien Kräfte&#8221; zueinander?</p>
<p style="text-align: justify;">Neben NPD/JN und Co. versuchen auch Parteien und Organisationen, die sich nicht am historischen Nationalsozialismus orientieren, mit rechten Populismus Stimmen und Anhänger zu gewinnen. In Ba-Wü ist hier besonders die antimuslimische Bewegung zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vortrag soll kurz zeigen, was es eigentlich für extrem rechte Strukturen in Ba-Wü gibt und wo die Gefahren liegen. Er ist eine Einführung in die Organisation und Verfasstheit der braunen Szene in Ba-Wü, unterfüttert mit lokalen Beispielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vortrag basiert auf jahrelanger kritischer Beobachtungs-Tätigkeit und kommt ganz ohne Angaben vom Inlandsgeheimdienst (&#8220;Verfassungsschutz&#8221;) aus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit der Landbesetzung in Somonte, Spanien</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 06:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anarchie/Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[LandarbeiterInnen der Gewerkschaften Sindicato de Obreros del Campo (SOC) und Sindicato Andaluz de Trabajadores (SAT) haben vergangene Woche in Somonte bei Cordoba in Spanien einen Bauernhof mit den dazu gehörenden Flächen besetzt um es zu bewirtschaften. Für Donnerstag den 08. März wird zu einer Demonstration vor dem Landwirtschaftsministerium in Sevilla mobilisiert. Mehr Info auf Spanisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><a href="https://linksunten.indymedia.org/image/56123.jpg" rel="lightbox[node_images][&lt;a href=&quot;/de/node/56123&quot; id=&quot;node_link_text&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Ocupación agraria del Somonte&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;/image/56123.jpg&quot; id=&quot;lightbox2-download-link-text&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Download&lt;/a&gt;]"><img class="alignleft" title="Ocupación agraria del Somonte" src="https://linksunten.indymedia.org/system/files/images/1197390293.thumbnail.jpg" alt="Ocupación agraria del Somonte" width="200" height="134" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">LandarbeiterInnen der Gewerkschaften Sindicato de Obreros del Campo (SOC) und Sindicato Andaluz de Trabajadores (SAT) haben vergangene Woche in Somonte bei Cordoba in Spanien einen Bauernhof mit den dazu gehörenden Flächen besetzt um es zu bewirtschaften. Für Donnerstag den 08. März wird zu einer Demonstration vor dem Landwirtschaftsministerium in Sevilla mobilisiert. Mehr Info auf Spanisch. Die erste Frage an Federico bezieht sich auf die zahlreichen Berichte über verlassene Dörfer in Spanien die in Deutschland kursieren. Wenn so viele Dörfer unbewohnt sind und massenweise Land brach liegt &#8211; warum besetzt ihr dann einen Bauernhof und die dazugehörigen Flächen?</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">ACHTUNG: Die Übersetzung ist live und schlecht &#8211; aber besser wie keine. Das Original steht ja auch zur Verfügung.</div>
<p style="text-align: justify;"><a title="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56164" href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56164">http://linksunten.indymedia.org/de/node/56164</a><br />
<em>[es] Entrevista con Federico del SOC sobre la ocupacion</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56165" href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56165">http://linksunten.indymedia.org/de/node/56165</a><br />
<em>[de] Interview mit Federico von der Gewerkschaft SOC</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56168" href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56168">http://linksunten.indymedia.org/de/node/56168</a><br />
<em>[de] Situation in der Finca (Javier)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56169" href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/56169">http://linksunten.indymedia.org/de/node/56169</a><br />
<em>[es] situacion en la finca (Javier)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Solidarität mit selbstverwalteten Räumen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Texte/Theoretisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Solidarität mit selbstverwalteten Räumen Der Kulturverein „Kulturschock Zelle e.V.“ sieht sich und seine Selbstverwaltung seit einiger Zeit durch eine Gaststättenkonzession bedroht. Dieser Text soll als Solidaritätsbekundung verstanden werden. Die Zelle ist ein selbstverwaltetes Jugendhaus in Reutlingen, welches seit über 40 Jahren wichtige Kultur- und Jugendarbeit leistet. Das ganze findet auf ehrenamtlicher Basis statt, d.h. kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Solidarität mit selbstverwalteten Räumen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Kulturverein „Kulturschock Zelle e.V.“ sieht sich und seine Selbstverwaltung seit einiger Zeit durch eine Gaststättenkonzession bedroht. Dieser Text soll als Solidaritätsbekundung verstanden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zelle ist ein selbstverwaltetes Jugendhaus in Reutlingen, welches seit über 40 Jahren wichtige Kultur- und Jugendarbeit leistet. Das ganze findet auf ehrenamtlicher Basis statt, d.h. kein Mensch in der Zelle verdient auch nur einen Cent an den Veranstaltungen oder Konzerten.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen vertretbaren Grund, warum nun ausgerechnet die Zelle als unkommerzielles Kulturgut und Träger außerschulischer Bildungsarbeit als „Gaststätte“ deklariert werden soll können wir uns nicht vorstellen. Vielmehr geht es der Stadtverwaltung darum, einen Fuß in die Tür der autonomen Selbstverwaltung zu bekommen. Es geht um Kontrolle und Repression gegen jegliche Freiräume jenseits von autoritären Strukturen, gegen jede Selbstverwaltung und gegen jede Organisation, die sich kritisch gegenüber den herrschenden Verhältnisse platziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Enttäuscht sind wir keineswegs von der Stadtverwaltung, denn Enttäuschung setzt Hoffnung voraus. Da wir die Stadtverwaltung aber als das sehen was sie ist, hatten wir von vorneherein bereits keine sonderlich hohen Erwartungen an sie. Vielmehr ist nun die Bevölkerung Reutlingens gefragt ihr Gesicht für Selbstverwaltung zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es darf nicht passieren, dass nun auch einer der letzten selbstverwalteten Freiräume in Reutlingen durch einen Verwaltungsakt der Stadt zugrunde geht. Vielmehr sollte der momentane Konflikt die Notwendigkeit von selbstverwalteten Freiräumen aufzeigen und im besten Fall auch Menschen mobilisieren, die bisher wenig oder gar nicht in Kämpfe um Selbstverwaltung involviert waren. Lasst uns noch stärker und entschlossener als jemals zuvor aus diesem Konflikt hervorgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir stehen solidarisch mit der Zelle und werden mit aller Kraft verhindern, dass eine drohende Gaststättenkonzession durchgesetzt wird.</p>
<p style="text-align: center;">- Nehmt ihr uns die Zelle, nehmen wir euch die Stadt! -</p>
<p style="text-align: justify;">Solidarische Grüße<br />
Revol. Alternative Reutlingen</p>
<p style="text-align: justify;">Mail@antifa-reutlingen.com<br />
www.antifa-reutlingen.com</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Text auch als PDF:</strong></p>

<iframe src="http://docs.google.com/viewer?url=http://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/03/Solid_Bekundung_Zelle_RAR.pdf&hl=de&embedded=true" class="gde-frame" style="width:100%; height:500px; border: none;" scrolling="no"></iframe>

<p class="gde-text"><a href="http://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/03/Solid_Bekundung_Zelle_RAR.pdf" target="_blank" class="gde-link">Download (PDF, 46.33KB)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstverständnis</title>
		<link>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/02/27/selbstverstandnis/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vincent</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anarchie/Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antisexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Texte/Theoretisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich mal online: Unser Selbstverständnis Wir haben versucht auf studentische Sprache weitgehend zu verzichten, da diese oftmals eine Ausgrenzung beinhaltet. Sollten dennoch Probleme beim Lesen auftreteten, so schreibt einen Kommentar, von einer lebendigen Diskussion können alle nur profitieren! &#160; R E V O L U T I O N Ä R E Argumentation &#124; Alternative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich mal online: Unser Selbstverständnis</p>
<p>Wir haben versucht auf studentische Sprache weitgehend zu verzichten, da diese oftmals eine Ausgrenzung beinhaltet. Sollten dennoch Probleme beim Lesen auftreteten, so schreibt einen Kommentar, von einer lebendigen Diskussion können alle nur profitieren!</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h1 align="CENTER">R E V O L U T I O N Ä R E</h1>
<h3 align="CENTER">Argumentation | <strong>Alternative</strong> | Militanz</h3>
<h5 align="CENTER"><em><em><br />
„Bedenket, das wir keine neuen Herren wollen sondern keine“</em><br />
B. Brecht</em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Revolutionäre Alternative: was heißt das?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Der Begriff der Revolutionären Alternative kommt aus der Überzeugung, dass ein jeder revolutionärer Kampf auf drei verschiedenen Ebenen stattzufinden hat.</p>
<p align="JUSTIFY">Die erste Ebene ist jene der Argumentation. Es ist in unserem Verständnis wichtig sich über soziale<sup><a name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"></a><sup>1</sup></sup> Konfliktfelder auszutauschen und über die individuellen und kollektiven Normenvorstellungen, Zielsetzungen, etc&#8230; undogmatisch und selbstkritisch<sup><a name="sdfootnote2anc" href="#sdfootnote2sym"></a><sup>2</sup></sup> zu diskutieren. Dies allein sollte nicht revolutionär sein, auch wenn es, auf Grund der herrschenden kollektiven Ignoranz derzeit leider oft schon als revolutionär fehlinterpretiert wird. Revolutionär wird eine Diskussion im Gegenteil erst dann, wenn bestimmte herrschende Normensysteme<sup><a name="sdfootnote3anc" href="#sdfootnote3sym"></a><sup>3</sup></sup> praktisch infrage gestellt werden. Diese praktische Infragestellung fängt bei dem Brechen geltender Konventionen an und findet, unserer Auffassung nach, in einer revolutionären Alternative ihren Höhepunkt, wenngleich auch nicht ihren Abschluss, und führt zu einer radikalen Umgestaltung des sozialen Lebens und damit des Lebens im allgemeinen.</p>
<p align="JUSTIFY">Die Argumentation, und damit der pluralistische Diskurs mit allen Teilen der Gesellschaft, muss die Grundlage einer jeden Bewegung sein, die sich nicht auf bloße Gewalt verlassen will<sup><a name="sdfootnote4anc" href="#sdfootnote4sym"></a><sup>4</sup></sup>.</p>
<p align="JUSTIFY">Unser Ziel nun ist, auf lange Zeit gesehen, eine emanzipierte Gesellschaft, in der alle Lebewesen gerecht und selbstverwaltet, fremdherrschaftsfrei leben können. Da dies mit nahezu allen bestehenden Normensystem kollidiert und in der Forderung nach dieser neuen Gesellschaft die Forderung einer <em>neuen Art</em> des Zusammenlebens impliziert ist, ist diese Forderung revolutionär. Eine neue Art des Zusammenlebens kann jedoch nur durch ein anderes Bewusstsein des Menschen an sich und seiner Selbstwahrnehmung, bzw. seiner Selbstdefinition erfolgen. Um dies zu erreichen ist der Diskurs zwar zwingend notwendig, aber nicht ausreichend.</p>
<p align="JUSTIFY">Von einem Leben jenseits des Kapitalismus und seiner Verwertungslogik zu sprechen bleibt selbstverherrlichendes Geschwafel, wenn nicht gleichzeitig eine wirkliche ALTERNATIVE zu dem bisherigen System aufgebaut wird. Es ist leicht antikapitalistisch zu reden, doch wir bleiben, solange wir keine Alternative aufbauen, selbst immer Akteure im Kapitalismus. Dies macht nicht notwendigerweise jede Kapitalismuskritik zunichte, zeigt aber die Notwendigkeit auf, selbst für ein neues Leben zu sorgen.</p>
<p align="JUSTIFY">Derlei Betrachtungen führen uns schon, obgleich der Worte viele noch über die Kommunikation und Argumentation und der damit einhergehenden neuen Art des Zusammenlebens verloren werden könnten, und an anderer Stelle auch noch gesagt werden müssen, zu dem zweiten Aspekt, welcher zugleich den wichtigsten Teil revolutionärer Arbeit ausmacht und, was maßgeblich zur Namensgebung geführt hat, von uns auch als Hauptteil unserer Arbeit verstanden wird, dem Aspekt, der Ebene, der Aufgabe der Schaffung einer konkreten revolutionären Alternative!</p>
<p align="JUSTIFY">Wenn wir uns erinnern, so lautet die Leitfrage: Was heißt revolutionäre Alternative? Eine revolutionäre Alternative heißt nichts anderes als ein emanzipiertes Normensystem <strong>praktisch</strong> zu etablieren, d.h. zur Realität werden lassen, das jenseits des bestehenden, ja sich, wenn es eine <em>revolutionäre</em> Alternative sein soll, gegenläufig zum Bestehenden verhaltend, existiert.</p>
<p align="JUSTIFY">Ansätze für derlei Alternativen gibt es in der Tat schon einige, die sich, je nach dem Thema auf das der Fokus der Betroffenen gerichtet, in verschiedene Erscheinungsformen kleiden<sup><a name="sdfootnote5anc" href="#sdfootnote5sym"></a><sup>5</sup></sup>. Die gewaltige Aufgabe die sich uns nun stellt ist die, eine Alternative zu schaffen, die nicht nur für sich existent ist, sondern auch in Wechselbeziehung zu der „sonstigen“, d.h. in unserem Falle, kapitalistischen Gesellschaft steht. Diese Wechselbeziehung soll bestenfalls so aussehen, dass man nicht mehr gezwungen ist sich in die Zwänge des Bestehenden zu begeben. Sie besteht vielmehr in der Kommunikation und gegenseitigen Kritik, im regen Austausch von Meinungen und Vorstellungen was, im besten Falle, zum Wachsen der Alternative führt. Ein gutes Beispiel ist hierfür die Comune del sur<sup><a name="sdfootnote6anc" href="#sdfootnote6sym"></a><sup>6</sup></sup> die in Uruguay nicht nur im Austausch mit der Bevölkerung stand und auch einen großen Rückhalt in ihr hatte, sondern zugleich eine der größten Druckereien des Landes organisierte und zum Wallfahrtsort für Anarchisten in aller Welt avancierte.</p>
<p align="JUSTIFY">Wenn die Forderung jedoch ist, sich nicht mehr in (alte oder neue) Zwänge zu begeben, so muss eine Gesellschaft geschaffen werden, die alle Lebensbereiche abdeckt. Die Schaffung dieser Gesellschaft jedoch kollidiert, ihrem Charakter nach, mit bestimmten Interessengruppen der bestehenden Ordnung, nämlich mit all denen, die von dieser alten, hierarchischen und auf Ausbeutung und Unterdrückung gebauten Ordnung profitieren und deshalb ein natürliches Interesse daran haben die Schaffung einer neuen emanzipierten Gesellschaft zu stören.<a name="sdfootnote7anc" href="#sdfootnote7sym"></a><sup>7</sup></p>
<p align="JUSTIFY">Die Schaffung einer, bzw. vieler Alternativen<sup><a name="sdfootnote8anc" href="#sdfootnote8sym"></a><sup>8</sup></sup> zur Errichtung eines selbstverwalteten und emanzipierten Lebens aller Hindernisse zum Trotz ist eine gewaltige Aufgabe, die ohne revolutionäre Militanz nicht erreicht werden kann.</p>
<p align="JUSTIFY">Was soll nun revolutionäre Militanz sein? Nun hierbei ist eine (Neu-) Definition von Militanz vonnöten, denn auch wenn in unserer Gruppierung nicht nur Pazifist_innen sind<sup><a name="sdfootnote9anc" href="#sdfootnote9sym"></a><sup>9</sup></sup>, so verstehen wir den Begriff der Militanz nicht im Tragen von Uniformen und Gewehren, lehnen ersteres zumindest kategorisch ab, sondern im aktiven Brechen geltender Konventionen und vor allem im Brechen bestehender Gesetze. Selbstverständlich ist die Militanz nur eine Reaktion auf bestehende Zustände und wird mit Fortschreiten der Alternativen überflüssig, dennoch muss, gerade wenn man Max Webers Definition von Staat im Kopf hat<sup><a name="sdfootnote10anc" href="#sdfootnote10sym"></a><sup>10</sup></sup>, in dem der Staat als jene Gewalt definiert wird, die das Monopol auf physische Gewalt für sich beansprucht und „legitimiert“<sup><a name="sdfootnote11anc" href="#sdfootnote11sym"></a><sup>11</sup></sup>, ein Diskurs darüber geführt werden, wie weit die Militanz geht. Dies bleibt jedoch die Entscheidung eines jeden einzelnen Menschen, der bei uns partizipiert. Klar ist jedoch, dass (para-) militärische Organisationen<sup><a name="sdfootnote12anc" href="#sdfootnote12sym"></a><sup>12</sup></sup> sich zu uns als Menschen wie zu unseren revolutionären Bemühungen gegenläufig verhalten. Sowohl in ihrem Ziel<sup><a name="sdfootnote13anc" href="#sdfootnote13sym"></a><sup>13</sup></sup> als auch in ihrer hierarchischen Struktur werden sie von uns abgelehnt und eine Zusammenarbeit mit derlei Strukturen oder Zusammenschlüssen von Menschen, die diese Zielvorstellung teilen, kann niemals stattfinden.</p>
<p align="JUSTIFY">Wenn aber Militanz nichts ist als das Brechen, d.h. das Zuwiderhandeln, geltender Normensysteme ist, so muss jede revolutionäre Arbeit militant sein. Revolutionär ist die Militanz, unserer Auffassung nach, dann, wenn sie auf das Ziel (einer neuen Gesellschaft) ausgerichtet ist.</p>
<p align="JUSTIFY">Es sollte bei den obigen Ausführungen klar geworden sein, dass eine strikte Trennung der Ebenen selbstverständlich nicht möglich ist. Dies liegt bereits im Charakter einer (revolutionären) Bewegung selbst, da diese ein Prozess ist, der sich zu sich selbst verhält<sup><a name="sdfootnote14anc" href="#sdfootnote14sym"></a><sup>14</sup></sup>. Keine der Ebenen kann für sich betrachtet werden, wie keine Handlung oder kein Wort ohne Kontext verstanden werden kann. Dies würde nur zu Dogmatismus, einer Idee welche zu überwinden wir anstreben, führen. Der revolutionäre Prozess, an dessen Ende die emanzipierte Gesellschaft steht und der sich auf die obigen Elemente stützt, muss also gleichsam ein praktischer wie ein theoretischer Prozess sein, er schließt auch die Forderung nach der Abschaffung des Eigentums ein, dies ist jedoch nicht sein Ziel, sondern lediglich eine Etappe, das Ziel ist der Prozess selbst und das mit ihm einhergehende sich ändernde Bewusstsein mit all seinen Begleiterscheinungen, wie dem emanzipierten Umgang mit Lebewesen.</p>
<p align="CENTER">AGIS!<sup><a name="sdfootnote15anc" href="#sdfootnote15sym"></a><sup>15</sup></sup></p>
<div>
<p><a name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc"></a>1) Soziale Themen sind diesem Kontext all jene Themen welche mindestens zwei Individuen betreffen, die ihr Leben gemeinschaftlich zu organisieren suchen.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote2sym" href="#sdfootnote2anc"></a>2) Gemäß dem von Proper formulierten Falsifikationsprinzip, das, konsequent zu Ende gedacht, die Auflösung des Pluralismus nicht im Dogmatismus oder der Tyrannei sondern im Konsens findet.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote3sym" href="#sdfootnote3anc"></a>3) Jedes Wirtschafts-, Herrschafts-, und Gesellschaftssystem kann als ein solches gedacht werden, so gesehen ist auch Kapitalismus und Nationalismus nichts anderes als ein Gesellschaftliches Konstrukt, ein Normensystem das erst in der praktischen Anwendung und im praktischen Zusammenspiel verschiedener Akteure zur Realität wird.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote4sym" href="#sdfootnote4anc"></a>4) Unter der Annahme dass die Welt nicht stetig ist sondern stets im chaotischen Fluss steht muss selbst eine konservative Bewegung einen solchen Diskurs führen.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote5sym" href="#sdfootnote5anc"></a>5) Beispielhaft seien hier die zahlreichen Wohnprojekte, Freiräume, Syndikate etc. angeführt.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote6sym" href="#sdfootnote6anc"></a>6) Siehe Beispielsweise: „Leben ohne Chef und Staat“ von Horst Stowasser</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote7sym" href="#sdfootnote7anc"></a>7) Obgleich es leichter wäre Kritik an einzelnen Akteuren des bisherig etablierten Normensystems zu suchen, lehnen wir derlei Kritik, so die Kritik dort stehen bleibt ab. Das heißt nicht, das wir diese Akteure nicht kritisieren, eine Kritik jedoch, die bei der personellen Kritik stehen bleibt, stellt für uns eine verkürzte Kritik dar, da nicht berücksichtigt wird, dass nicht der Akteur sondern das Verhältnis in dem sich die Akteure zueinander und zu dritten verhalten, Hauptbestandteil der Kritik ist. Selbstverständlich sind wir uns bewusst, dass das Verhältnis durch das handeln der Akteure konstituiert wird. Allein eine Kritik die sich gegen bestimmte Akteure richtet und das Gesamtverhältnis bzw. die konstituierenden Faktoren die zum Verhältnis führen, außer Acht lässt wird von uns nicht geteilt.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote8sym" href="#sdfootnote8anc"></a>8) Schließlich geht es nicht darum ein zentrales Verwaltungsorgan zu schaffen sondern darum, den Menschen zu ermöglichen ,dass sie ihr Leben selbstverwaltet und auf Basis freier Vereinbarungen selbstbestimmt führen können. Dafür ist eine dezentrale Organisationen unabdingbar.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote9sym" href="#sdfootnote9anc"></a>9) Obwohl die emanzipierte Gesellschaft, die wir anstreben selbstverständlich gewaltfrei (in jederlei Bedeutung dieses Wortes), herrschaftsfrei, ja sogar friedlich (in der konsequenten Bedeutung, d.h. nicht allein in der Abwesenheit von Krieg sondern von Gewalt im allgemeinen (d.h. auch in der Abwesenheit von Hunger, Zwang, Geld etc&#8230;). Dieses Thema ist jedoch so allumfassend dass es nicht in dieser kurzen Selbstdarstellung behandelt werden kann)</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote10sym" href="#sdfootnote10anc"></a>10) „Staat ist diejenige menschliche Gemeinschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebiets das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht. Denn das der Gegenwart Spezifische ist, dass man allen anderen Verbänden oder Einzelpersonendas Recht zur physischen Gewaltsamkeit nur soweit zuschreibt, als der Staat sie von ihrer Seite zulässt: er gilt als alleinige Quelle des ‚Rechts‘ auf Gewaltsamkeit.“ Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, 5. Aufl., hrsg. v. J. Winckelmann, Tübingen 1985, S. 822.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote11sym" href="#sdfootnote11anc"></a>11) Selbstverständlich stellen wir die Legitimität dieses Gewaltmonopols, wie auch den Staat an sich, da er, besonders nach Webers Definition auf Unterdrückung heraus läuft, obgleich er nüchtern betrachtet nicht mehr ist als das Handeln aller Akteure in ihm, in frage und negieren es.</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote12sym" href="#sdfootnote12anc"></a>12) Wie beispielsweise Armeen und Polizei, Verfassungsschutzverbände und dergleichen</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote13sym" href="#sdfootnote13anc"></a>13) Dem Fortbestand der Unterdrückung</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote14sym" href="#sdfootnote14anc"></a>14) An Anlehnung an Kierkegaard: gemeint ist das sich der Prozess der Revolution, im Sinne einer revolutionären Bewegung, sich, ähnlich einem nicht-linearen dynamischen System in der Physik selbst beeinflusst. Jeder Zustand der Gesellschaft hat Auswirkungen auf den Prozess selbst, sowie der Prozess Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, beide befinden sich im ewigen Fluss und beeinflussen einander. Weiter heißt es dass sich die einzelnen Teile des Prozesses gegenseitig beeinflussen. Wie eine emanzipierte Ökonomie nicht ohne ein ablösen von Kapitalistischen Idealen und die Schaffung eines neuen Bewusstseins funktionieren kann, kann das schaffen dieses Bewusstseins nicht im Kapitalismus funktionieren. Beide sind aber zeitliche Prozesse die gleichzeitig ablaufen und sich gegenseitig beeinflussen. Beides sind aber auch Teile des revolutionären Prozesses, somit beeinflusst er sich selbst, verhält sich zu sich selbst, er ist gewissermaßen ein Prozess der in verschiedenen Verhältnissen (im Verhältnis von der alternative zum alten, im Verhältnis der verschiedenen Ebenen zueinander, im Verhältnis der Menschen zueinander usw.) besteht, der Prozess ist jedoch mehr als nur das nebeneinander bestehen dieser Verhältnisse, der Prozess ist das, dass sich die Verhältnisse zu sich selbst verhalten, d.h. Selbst beeinflussen. Der revolutionäre Prozess kann nicht als gerade Linie gedacht werden, nicht als Akt in dem mal was passiert und dann ist alles anders, nein Revolution, d.h. der revolutionäre Prozess ist ein langer Fluss in dem der Mensch anders wird.</p>
<p>Hierbei ist auf Rudi Dutschke zu verweisen der dies schon vor langer Zeit erkannte und sehr prägnant und schön formulierte. (http://www.youtube.com/watch?v=4OoPH2si6nk&amp;feature=related)</p>
</div>
<div>
<p><a name="sdfootnote15sym" href="#sdfootnote15anc"></a>15) Handel!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hier auch als PDF:</strong></p>

<iframe src="http://docs.google.com/viewer?url=http://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/02/Entwurf-selbstverst%C3%A4ndnis-RA.pdf&hl=de&embedded=true" class="gde-frame" style="width:100%; height:500px; border: none;" scrolling="no"></iframe>

<p class="gde-text"><a href="http://antifa-reutlingen.com/rar/wp-content/uploads/2012/02/Entwurf-selbstverst%C3%A4ndnis-RA.pdf" target="_blank" class="gde-link">Download (PDF, 99.08KB)</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/02/27/selbstverstandnis/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>23.02.12 &#124; Pforzheim &#124; Demo gegen die Fackelmahnwache des &#8220;Freundeskreis ein Herz für Deutschland&#8221;</title>
		<link>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/02/11/23-02-12-pforzheim-demo-gegen-die-fackelmahnwache-des-freundeskreis-ein-herz-fur-deutschland/</link>
		<comments>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/02/11/23-02-12-pforzheim-demo-gegen-die-fackelmahnwache-des-freundeskreis-ein-herz-fur-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 18:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschichtsverfälschung bekämpfen! Nationalismus raus aus den Köpfen! Seit 1994 findet jährlich am 23. Februar eine Fackelmahnwache auf dem Pforzheimer Wartberg statt. Unter Organisation des Neonazi-Vereins &#8220;Freundeskreis ein Herz für Deutschland&#8221; wird hierbei der „deutschen Opfer“ des 2. Weltkriegs gedacht, die bei dem Luftangriff der Alliierten am 23. Februar 1945 ums Leben kamen. Damit findet mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geschichtsverfälschung bekämpfen! Nationalismus raus aus den Köpfen!</strong></p>
<p>Seit 1994 findet jährlich am 23. Februar eine Fackelmahnwache auf dem Pforzheimer Wartberg statt. Unter Organisation des Neonazi-Vereins &#8220;Freundeskreis ein Herz für Deutschland&#8221; wird hierbei der „deutschen Opfer“ des 2. Weltkriegs gedacht, die bei dem Luftangriff der Alliierten am 23. Februar 1945 ums Leben kamen. Damit findet mit 100-200 TeilnehmerInnen die größte regelmäßige faschistische Veranstaltung Baden-Württembergs statt.</p>
<p>Die Charakterisierung des Angriffs auf Pforzheim als „unnötiges Kriegsverbrechen“, von der regelmäßig in der Pforzheimer Öffentlichkeit zu hören ist, lässt maßgebliche historische Fakten, wie die NSDAP-Wähler, die 1933 über 50% der Pforzheimer Stimmen ausmachten oder die Beteiligung an der deutschen Rüstungsproduktion für einen von Deutschland ausgehenden Vernichtungskrieg außer Acht. Somit handelt es sich um bewusst eingesetzte Geschichtsverfälschung, die ebenso die Grundlage der &#8220;Trauerveranstältung&#8221; der Neonazis ist. Dem gilt es ein Ende zu bereiten!</p>
<p><strong>Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! </strong></p>
<p>Wir halten es für richtig und wichtig faschistischem Umtreiben entgegenzutreten, dennoch ist es für uns mit der alleinigen Kritik am Neonazismus nicht getan.</p>
<p>Ebenso sehen wir in, einem weit verbreiteten und in den letzten Jahren zuhnehmend modernisierten Nationalismus eine Ursache für das Auftreten einer rechtsradikalen Szene.</p>
<p>Das Gerede von den Pleite-Griechen, der Deutschland-Hype bei Fußball WM und EM, das Geschwätz von Überfremdung und &#8220;Für den Standort müssen wir den Gürtel enger schnallen&#8221; und die neue deutsche Geschichtsschreibung, in der &#8220;wir&#8221; Aufarbeitungsweltmeister sind, und in der Welt wieder etwas zu sagen haben sollten; all das ist für uns schon Nationalismus. Die Idee, dass &#8220;alle Deutschen&#8221; zusammenhalten sollten, ist selbst für die meisten Deutschen zutiefst schädlich. Das Gemeinwohl, dass ihnen permanent in Aussicht gestellt wird, wird es in der kapitalistischen Gesellschaft sowieso nie geben. Sie, und in noch höherer Zahl &#8220;die Ausländer&#8221;, kommen in der Konkurrenz permanent schlecht weg.</p>
<p><em>Die Grenzen verlaufen zwischen oben und unten &#8211; nicht zwischen Nationen! </em></p>
<p><strong>Deshalb rufen wir zu entschlossenem Protest auf: </strong></p>
<p><strong>Geschichtsverfälschung bekämpfen! </strong><br />
<strong>Nationalismus raus aus den Köpfen!</strong></p>
<p><a title="http://alertapforzheim.blogsport.de" href="http://alertapforzheim.blogsport.de">http://alertapforzheim.blogsport.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>U must be trollin&#8217; &#124; Eigentum bleibt Diebstahl &#8211; ACTA verhindern!</title>
		<link>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/02/10/200/</link>
		<comments>http://antifa-reutlingen.com/rar/2012/02/10/200/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 06:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rareutlingen</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) soll die weltweite Verrechtlichung des so genannten “geistigen Eigentums” und die Verfolgung von verwertungsverweigerndem Verhalten weiter vorangetrieben werden. Von bürgerrechtlicher Seite wird hautpsächlich das undemokratische, geheime Zustandekommen des Abkommens kritisiert. Eine Beschränkung der Meinungsfreiheit (Zensur), der Verlust der Netzneutralität (d.h. die Priorisierung von Datenpaketen anhand einer unterstellten “Nützlichkeit”) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" title="https://linksunten.indymedia.org/system/files/images/2780431784.thumbnail.png" src="https://linksunten.indymedia.org/system/files/images/2780431784.thumbnail.png" alt="" width="115" height="117" />Mit dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) soll die weltweite Verrechtlichung des so genannten “geistigen Eigentums” und die Verfolgung von verwertungsverweigerndem Verhalten weiter vorangetrieben werden. Von bürgerrechtlicher Seite wird hautpsächlich das undemokratische, geheime Zustandekommen des Abkommens kritisiert. Eine Beschränkung der Meinungsfreiheit (Zensur), der Verlust der Netzneutralität (d.h. die Priorisierung von Datenpaketen anhand einer unterstellten “Nützlichkeit”) und die Kriminalisierung von Urheberrechtsverstößen im Internet sind weitere Kritikpunkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich greift die bürgerliche Kritik erheblich zu kurz: Die angeprangerten “Auswüchse” von Freiheitsverlust, Überwachung und Zensur sind nämlich eine zwangsläufige Konsequenz kapitalistischer Verwertungslogik, welche finanzielle Interessen von Einzelnen stets über die Interessen der Allgemeinheit stellt. Dabei ist das ACTA-Abkommen lediglich eine moderne Ausprägung dieses Grundproblems, welches sich bereits seit Jahrhunderten in bestehenden Regelungen und Gesetzen manifestiert. Daher ist nicht nur der Begriff des “geistigen Eigentums” ansich sondern das Eigentum als gesamtgesellschaftliches Konstrukt radikal zu kritisieren. Denn jegliche Eigentumsrechte bedingen auch autoritäre Mittel der Überwachung und Kontrolle für ihre Durchsetzung bzw. Verteidigung.</p>
<p style="text-align: justify;">In Polen hat sich vor Kurzem die Wut der Menschen über die Ratifizierung des ACTA-Abkommens ganz handfest gezeigt. In Poznań und Kielce gab es regelrechte Straßenschlachten mit der Polizei, die wie üblich brutal gegen so genannte “Störer” und “Provokateure” vorging. Immerhin hat Polen nun die Unterzeichnung des Abkommens vorerst ausgesetzt. Auch in der Tschechischen Republik und Lettland konnten die Proteste den Ratifizierungprozess zumindest stoppen. Nun sollen am kommenden Samstag europaweit und auch hierzulande Demos gegen ACTA stattfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider ist dabei davon auszugehen, dass Neonazis, Antisemit_innen, Rechtspopulist_innen, Verschwörungstheoretiker_innen und andere widerliche Gestalten (siehe z.B. “Wir haben es Satt!”-Demos, 28C3-Demo) versuchen werden, die eher bürgerlich geprägten Proteste zur Verbreitung ihrer menschenverachtenden und/oder absurden Ideologien zu nutzen. Auch diesen Versuchen gilt es gemeinsam und entschlossen entgegenzutreten! Deshalb rufen wir insbesondere alle Antifaschist_innen auf, sich trotz der bevorstehenden abstrengenden Tage in Dresden auch am 11.2.2012 mit emanzipatorischen Positionen an den bundesweiten Protesten gegen ACTA zu beteiligen:</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Stuttgart</strong>: 15 Uhr</span>, Friedrichsbau, Infos unter:  <span style="font-size: 11.0pt; font-family: 'Calibri','sans-serif'; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: EN-US; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;"><a title="http://www.facebook.com/events/144489442335635/" href="http://www.facebook.com/events/144489442335635/"><span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none;">www.facebook.com/events/144489442335635</span></a></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Berlin</strong>: 13 Uhr,</span> Neptunbrunnen am Alex, Infos unter: <a title="www.stopactaberlin.de" href="www.stopactaberlin.de">www.stopactaberlin.de</a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hamburg</strong>: 14 Uhr,</span> Gänsemarkt</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Hannover</strong>: 12 Uhr,</span> Opernplatz, Infos unter: <a title="stopactahannover.de" href="stopactahannover.de">stopactahannover.de</a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Köln</strong>: 11 Uhr,</span> Roncalliplatz</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Leipzig</strong>: 14 Uhr,</span> Augustusplatz</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>München</strong>: 12:30 Uhr,</span> Stachus, Infos unter: <a title="actamuc.de" href="actamuc.de">actamuc.de</a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Regensburg</strong>: 14 Uhr,</span> Schwammerl (der rote Fliegenpilz) im Park beim Hauptbahnhof, Infos unter: <a title="http://www.akv-r.de/2012/01/30/demoaufruf-acta-ad-acta/" href="http://www.akv-r.de/2012/01/30/demoaufruf-acta-ad-acta/">http://www.akv-r.de/2012/01/30/demoaufruf-acta-ad-acta/</a></li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Rostock: </strong>15 Uhr,</span> Universitätsplatz, Infos unter: <a title="npbhro.de/StopACTA" href="npbhro.de/StopACTA">npbhro.de/StopACTA</a></li>
</ul>
<p>Eine weitgehend vollständige Liste der Demos/Kundgebungen findet sich unter: <a title="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos " href="http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos ">http://wiki.stoppacta-protest.info/DE:Uebersicht_Demos </a></p>
<p>In Berlin wird es einen eigentumskritischen, linksradikalen Block in der Demo geben, der u.a. auch zusätzlich Kritik am bald beginnenden europäischen Polizeikongress ausdrücken soll. Dort treffen sich jährlich Politiker_innen, Polizist_innen sowie Rüstungs- und Softwarekonzerne, um den technisch-organisatorischen Ausbau der europäischen Überwachungs- und Herrschaftsarchitektur weiter voranzutreiben. In diesem Jahr wollen sie außerdem ihr Versagen bei der Verhinderung der NSU-Morde beschönigen und die These von “radikalisierten Einzeltätern” propagieren.</p>
<p><strong>Nazis blockieren, ACTA verhindern, Kapitalismus überwinden! </strong></p>
<p><strong>Ein Text von: Out of Control Berlin </strong></p>
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